Wenn zwei eine Reise tun…
Wenn zwei eine Reise tun, gibt es viel zu erzählen!
Der IFA – Internationaler Fachkräfteaustausch bietet österreichen Lehrlingen die Möglichkeit in anderen Ländern und Firmen Erfahrung zu sammeln. Im Juni 2025 sind zwei motivierte junge Lehrlinge unseres Teams diesem Angebot gefolgt und für 5 Wochen nach Belfast in Nordirland gereist.
Ich habe die Kollegen David und Tobias nach ihren Erfahrungen gefragt und folgende Antworten erhalten:
>> Wie war die Reise, hat alles geklappt? <<
Tobias & David: „Ja! Wir wurden von der Organisation sehr gut betreut. Der Flug ging von Wien über München nach Dublin, von dort ging es mit dem Air Chuck Bus weiter nach Belfast. Ein Taxi brachte uns dann direkt in die Unterkunft. Wir waren insgesamt 14 Lehrlinge die am Programm in Belfast teilnahmen. Ein Begleiter der IFA blieb eine Woche vor Ort und organisierte alles für uns. Nach dieser Woche hatten wir alles auf Schiene und kamen super gut selbst zurecht. Die Unterkunft war von der Lage und Ausstattung gewöhnungsbedürftig. Wir waren in einem Studentenviertel untergebracht und der Komfort war überschaubar. Für ein Monat war das aber auch wieder in Ordnung.“


>> In der 1. Woche hattet ihr Englisch-Unterrricht. Dass Englisch nicht gleich Englisch ist, könnt ihr vermutlich nach der Irlandreise bestätigen <<
T & D: „Es wurde „British English“ gesprochen, anstatt des etwas gewöhnungsbedürftigen Irischen Englisch. Zuerst wurden wir nach Sprachkenntnissen eingestuft und in Gruppen aufgeteilt. Der Unterricht war fächerübergreifend, d.h. Lehrlinge aus unterschiedlichen Fachbereichen waren nach Levels in Gruppen aufgeteilt. Der Unterricht war von 9.00-13.00 und die Vortragende für uns sprachlich sehr gut verständlich.“
>> Das klingt gut! Was stand dann am Nachmittag am Programm? <<
T & D: „Wir hatten die Möglichkeit alle Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Am Abend gingen wir in das nahegelgene Pub oder kochten für uns. Insgesammt konnten wir in der Zeit die andere Kultur und Lebensweise kennenlernen und fühlten uns sehr wohl.“

>> Ab der zweiten Woche ging es an die Arbeit, wie war das für euch? <<
T & D: „Das war toll. Wir waren bei „Datum-Design: aerospace / automotive tool engineering“ und durften tatsächlich an einer Drehbank und einer CNC gesteuerten Fräse arbeiten. Die Kollegen waren sehr nett. Einmal bekamen wir für einen Ausflug sogar einen Tag frei. Wir hatten eine tolle Firma in der wir arbeiten durften.“
>> Was hat euch am besten gefallen? <<
T & D: „Die Natur war beeindruckend! Wir haben auch viele Fotos gemacht.“
>> Was habt ihr für eure persönliche Entwicklung durch diese Erfahrung mitgenommen? <<
Tobias: „Ich werde zukünftig offen auf neue Situationen zugehen. Das habe ich durch das Praktikum gelernt.“
David: „Mir gefällt es zu Hause wieder besser und ich nehme viele Dinge die ich dort nicht so hatte wieder bewusster wahr. Die längeren Öffnungszeiten in den Supermärkten werde ich zwar vermissen, aber ich bin trotzdem froh in Österreich leben zu dürfen.“





