Auch dieses Jahr war GST wieder beim Karrieretag der HTL Hollabrunn vertreten.

Die Teilnahme am Karrieretag der HLT Hollabrunn ist inzwischen ein fixer Programmpunkt für uns als Unternehmen. Viele Absolventinnen und Absolventen der HTL sind seit Jahren bei GST beschäftigt, somit ist es nur naheliegend unser Unternehmen auch der nächsten Generation vorzustellen.

Danke auch für die Möglichkeit im Rahmen eines Vortrags unser Unternehmen und die Fachabteilungen und Jobmöglichkeiten den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen.

Wir hatten einen spannenden Tag mit vielen guten Gesprächen.
Dafür sagen wir „Danke“!

Weiterführende Informationen: Karrieretag 2023 | HTL-HL

GST - Karrieretag bei HTL Hollabrunn
GST - Karrieretag bei HTL Hollabrunn

Korneuburger Bildungsmeile führte auch dieses Jahr wieder Interessierte zu GST

Teilnehmende Betriebe öffneten Ihre Türen und zeigten interessierten Schülerinnen und Schülern die Ausbildungsmöglichkeiten der möglichen Lehrberufe im Unternehmen. Das Angebot wurde gut angenommen. Unsere Besucher wurden dabei auch befragt, was Sie mitgenommen haben, beziehungsweise was den entscheidenden Unterschied ausmacht, wenn man vor Ort ein Unternehmen besichtigen kann.

Dabei wurden viele schlüßige Antworten gegeben:
„Man sieht hinter die Kulissen und kann sich ein Bild von dem Tätigkeitsbereich machen“
„Es sind oft die Kleinigkeiten die man in einem Unternehmen sieht, die zu der endgültigen Berufswahl beitragen“
„Nur so kann man für sich entscheiden, ob man sich in der Arbeitsumgebung wohl fühlt“
„Wie die Stimmung der Mitarbeiter im Unternehmen und der Umgang miteinander ist, kann man gut beobachten“

Wir als Ausbildungsbetrieb sind froh, dass die jährliche Initiative der WKO NÖ auch heuer wieder gut von Familien und Schulklassen angenommen wurde und möchten uns dafür herzlich bei allen Teilnehmer und Teilnehmerinnen bedanken!

Korneuburger Bildungsmeile 2023 bei GST
Korneuburger Bildungsmeile bei GST 2023

Schleifen, Automatisieren, Superfinishen, Reinigen, Postprozess-Messen in einer Anlage für die Serienfertigung. Auf der EMO 2023 in Hannover präsentiert GST Ihre Schleifanlage für die Komplettbearbeitung von Rotorwellen in einer Aufspannung.

GST Maschinen für die Schleifbearbeitung von Rotorwellen sind bei vielen Automobilhersteller (OEMs) und deren Zulieferern seit Jahren im 3-Schicht Betrieb erfolgreich in Betrieb. Zufriedene Kunden des in Sierndorf bei Wien ansässigen Unternehmens findet man aber nicht nur in Europa. Namhafte Hersteller in Asien und Mexiko vertrauen auf die Qualität und Zuverlässigkeit der kundenspezifische CNC Außenrundschleifmaschinen für die Serienproduktion.

Die auf der EMO ausgestellte Anlage zur Komplettbearbeitung von Rotorwellen durch Korund und/oder CBN Scheiben beinhaltet aber mehr als hochpräzise Schleifbearbeitung. Schleifen-Automatisieren- Finishen- Reinigen und Postprozessmessen in einer Anlage, gesteuert durch eine Siemens ONE Steuerung runden den Produktionsprozess ab und erleichtern die Übersicht und Bedienbarkeit.

Die Aufgabenstellung

Schleifbearbeitung von Durchmesser, Planflächen und Umfangskonturen einer Rotorwelle für die Serienfertigung im 3-Schichtbetrieb bei einer 85%igen Maschinenauslastung. Alle Schleifoperationen in einer Aufspannung. Schleifen, Automatisieren, Finishen, Werkstückreinigung und Postprozess-Messen in einer Anlage.

GST Komplettbearbeitung Rotorwelle
Übersicht – GST Anlage zur Komplettbearbeitung von Rotorwellen

Genauigkeiten und Geschwindigkeit für Top-Produktivität

Alle Schleifoperationen in einer Aufspannung ist das altbewährte Credo bei GST Maschinen. Dank dieser sind die beiden Bearbeitungsschritte bei einer Genauigkeit im µ-Bereich und einer Taktzeit von nur 47 Sekunden für die Durchmesserbearbeitung und 19 Sekunden für die Planflächenbearbeitung gesichert. Das Komplettsystem wird durch ein von GST entwickeltes Beladesystem unterstützt. Die maschinenintegrierte Automatisation bietet schnellstmöglichen Werkstückwechsel, kürzere Wege und optimierte Abläufe für jeden Werkstücktyp und ist dabei wesentlich preisgünstiger und einfacher handlebar als externe Systeme wie Portale oder Roboter.

Bearbeitung durch Korund und/oder CBN Scheiben

Die Flexibilität der GST Maschinen zeichnet sich auch durch die Werkzeuge aus. GST Maschinen können auf verschiedene Varianten ausgelegt werden. Die Prozesse werden geprüft und je nach Anwendungsfall kommen die idealen Komponenten zur Verwendung.

Die ausgestellte Maschine verfügt über 2 Bearbeitungsstationen welche seriell zu Einsatz kommen. In Station 1 werden alle Durchmesser in einem Einstich mit einer Schleifscheibe mit Ø750x400mm in 28 Sekunden geschliffen, in Station 2 wird eine Planfläche mit einer keramisch gebundenen CBN Schleifscheibe Ø500 in 10 Sekunden geschliffen.

Im Falle der ausgestellten Maschine kann die Station 1 entweder mit einer Ø 750x400mm Korund Schleifscheibe, oder mit einer Ø 750x400mm keramisch gebundenen CBN Schleifscheibe bestückt werden. Durch den Einsatz der CBN Schleifscheibe kann die Schleifzeit der Durchmesserbearbeitung um 8 Sekunden von 28 auf 20 Sekunden und die Taktzeit ebenfalls um 8 Sekunden reduziert werden.

Siemens ONE die Steuerung für die Gesamtanlage

Für GST Grinder GmbH ist „ONE“ – die Steuerung für die Gesamtanlage. Ein Wunsch der von sehr vielen Maschinenbetreibern kam, wurde erfüllt. Oft sind unzählige Industrie PC’s in einer Anlage verbaut. Über unterschiedliche Schnittstelle werden die PC’s von Maschine, Automatisation, Zuführband, Reinigungsstation, Postprozeßmessstation usw. miteinander verbunden. Neben den hohen Kosten vieler Systeme ist natürlich auch die Häufigkeit von Störungen und deren Fehlersuche erhöht. Meist sind in einer Komponentensteuerung viel mehr Informationen enthalten, als über eine Schnittstelle zur „Kopfsteuerung – Maschinensteuerung“ weitergeleitet wird. Aber auch die Softwarewartung der Steuerungssysteme kann Instandhaltungsabteilungen vor unerwartete Probleme stellen. Eine Postprozessmessstation, die mit einem abgekündigten Betriebssystem arbeitet und nur durch Austausch der Hardware auch softwareseitig hochgerüstet wird, kann sehr zeit- und kostenintensiv werden. Automatisationen mit exotischen Steuerungen oder Reinigungsstationen und Kühlmittelanlagen mit Klein SPS und Hardwareschnittstelle zur Maschinensteuerung tragen zu unnötiger Komplexität bei, da auch hier jeder Verbesserungs- oder Änderungswunsch immer über zwei Steuerungen zu führen ist.

GST Komplettbearbeitung Rotorwelle
Schleifen, Automatisieren, Finishen, Reinigen & Postprozessmessen in 1 Anlage

GST+ Produkte

Unter dem Namen „GST+“ Produkte summieren sich jene Produkte die für den Endkunden einen Mehrwert generieren und sowohl in der GST Maschine verbaut werden, als auch zum Nach- und Aufrüsten von Schleifmaschinen, oder Ergänzungen an anderen Fabrikaten zur Verfügung stehen. GST + Produkte werden im Hause GST konstruiert und in höchster Qualität gefertigt. Diese Produkte sind in und rund um die Maschine im Einsatz. Beispiele hierfür sind: GST Beladesystem, GST Postprozess-Messstation, GST Elektroschlitten, GST Zylinderkompensation, GST Schleifscheibenhandling, GST Schleifspindeln und GST Abrichtspindeln, GST Rotierender Reitstockeinsatz und die konstruktive Auslegung und Implementierung für: Werkstückreinigung und Kühlmittelreinigungsanlage.

Zusammenfassung Mehrwert

  • Viele Operationen in einer Anlage – all in one Konzept
  • Alle Anwendungen über eine Steuerung „Siemens ONE“
  • Maschine ausgelegt für die Bearbeitung von Teilefamilien: hochumrüstbar durch automatisches Positionieren von Messegeräten, automatische Verstellung von linken oder rechten Werkstückspindelstock (Werkstücklängenausgleich und Spannbewegung)
  • Rüstfreies Postprozessmessen, Finishen und rüstfreie Automatisation,
  • Kundenspezifische Konstruktion durch umfassenden Baukaustenkatalog entsprechend der Kundenanforderung
  • Keine Standard Serienmaschine – Preis pro Stück günstiger in der Produktion durch GST Lösung als durch „Lösung mit Standardmaschinen“, Preisvorteil durch „GST Gesamtanlage & GST+ Produkte“

VISIT US:
EMO Halle 11, Stand E51

Das Maschinenbau-Unternehmen GST Grinder stellt Schleifmaschinen für die Automobil- und Maschinenbaubranche her. Im Bewusstsein über den Klimawandel ist es Geschäftsführer Hein wichtig, immer energieeffizienter laufende Maschinen zu entwickeln. Aber sein Pioniergeist ist nicht neu: Bereits 1996 installierte man in der niederösterreichischen Betriebsstätte eine Pelletsheizung. Seinem Image als „Ökofritze“ bleibt Hein seither treu – auch weil den Klimaklebern aus seiner Sicht Unrecht getan wird.

Der Maschinenbaubetrieb GST Grinder wurde 1992 im niederösterreichischen Sierndorf gegründet. Die dort gebauten Schleifmaschinen finden Einsatz im Maschinenbau und in der Automobilindustrie, zu den Kund:innen gehören Firmen wie Volkswagen, Mercedes und BMW. Zu jener Zeit, als viele andere Erdgas noch für einen umweltfreundlichen Wärmeträger hielten und Dieselmotoren als grüne Alternative zu Benzinern galten, träumte Geschäftsführer Franz Hein bereits von einer Pelletsheizung. Er erntete dafür wenig Verständnis und noch weniger Unterstützung in seiner Gemeinde. 1996 ging sein Traum in Erfüllung und die Betriebsstätte im Wiener Umland erhielt das ersehnte, emissionsfreie Heizsystem.

Herr Hein, wie haben Sie bei GST Grinder die aktuelle Energiekrise wahrgenommen?

Wir haben große Photovoltaikanlagen auf zwei unserer Hallen, wodurch wir kostenmäßig sogar davon profitiert haben, da wir unseren überschüssigen Strom teurer verkaufen konnten. Aber natürlich sind die Zukäufe, die wir machen müssen, wesentlich teurer geworden. Und auch beim Betrieb der Firmenflotte haben wir die hohen Energiekosten negativ zu spüren bekommen.

Sie sind schon seit der Firmengründung sehr weit, was den Einsatz erneuerbarer Energieträger betrifft. Wo kann man in Ihrer Produktion noch am meisten Strom einsparen?

Bei den Schleifmaschinen, die wir bauen erzielen wir durch Weglassen von Hydraulik oder pneumatischen Bewegungen gewisse Einsparungen. Auch die Beleuchtung ist ein Thema. Hier haben wir schon weitgehend LED im Einsatz und auch die übrigen, alten Lampen wollen wir umrüsten.

Wie sieht es bei den von Ihnen eingesetzten Maschinen aus?

Die wenigen Bearbeitungsmaschinen, die wir betreiben, sind nicht der große Energiefresser. Sie müssen nicht dauernd ausgelastet werden, weshalb wir auch einen Einschichtbetrieb führen. Die meiste Leistung geht in die Inbetriebnahme unserer Schleifmaschinen, die wir einige Wochen lang testen, bevor wir sie ausliefern. Hier ist auch das Einsparpotenzial am größten.

Was tun Sie, um Ihre Schleifmaschinen energieeffizienter zu machen?

Wir haben Forschungsprojekte mit den Technischen Universitäten in Wien und Graz am Laufen, in denen wir uns etwa mit Energieeffizienz beschäftigen. Dort geht es weitgehend um Digitalisierung. Wir forschen zum Beispiel daran, wie wir die Temperatur von Kühlmedien noch besser den jeweiligen Umgebungen anpassen können, um Energie zu sparen. Dafür gibt es Sensoren in der Maschine, die die Informationen zentral zusammenfassen.

Sind die Maschinen, die Sie ausliefern, bereits mit solchen Sensoren ausgestattet?

Teilweise, aber wir sind auch noch in der Entwicklungsphase. Wir fokussieren uns dabei nicht nur auf die Temperatur, sondern auch auf Schwingungen, Betriebszeiten usw.


Warum müssen sich heute junge Leute auf die Straße kleben und werden dafür noch beschimpft? Weil nichts weitergeht.


Sie hatten 1996 bereits eine der ersten Pelletsheizungen in Betrieb. Was war der ausschlaggebende Grund, warum Sie hier als Vorreiter vorangeschritten sind?

1996 waren Gaskessel noch Gang und Gebe. Ich habe mich aus persönlichem Interesse schon in den 1980ern mit der CO2-Problematik auseinandergesetzt und wollte im eigenen Betrieb nicht in ein aus meiner Sicht falsches Heizsystem investieren. Ich habe schon damals in der Gemeinde Vorträge initiiert, um die Nachteile von Gas aufzuzeigen. Aber die Mehrheit der Leute war dafür überhaupt nicht offen.

Wie ist es dann dazu gekommen, dass Sie die damals noch recht neue Technologie eines Pelletofens bei sich realisieren konnten? (Anm.: erst in den 1970er Jahren entwickelt und 1983 für den privaten Gebrauch)

Wir hatten damals große Probleme, um an die Pellets zu kommen und erhielten dafür ganz wenig Förderung. Heute werden die, die in den 90er-Jahren auf Gas gesetzt haben, mit hohen Summen unterstützt, wenn sie umsteigen. Da muss man sich als Pionier im Umweltschutz dumm vorkommen.

Nun haben sich die Zeiten geändert, der Klimawandel ist ein omnipräsentes Thema. Löst das nicht auch etwas wie Genugtuung bei Ihnen aus?

So viel hat sich an der Situation nicht geändert. Warum müssen sich heute junge Leute auf die Straße kleben und werden dafür noch beschimpft? Weil nichts weitergeht. Ich finde die Aktionen zwar nicht gut, aber ihre Forderungen sind richtig.

Wie weit sehen Sie da innerhalb der Maschinenbau-Branche, die ja gemeinhin als konservativ gilt, ein Bewusstsein für solche Themen?

Wir Maschinenbauer sind sehr dynamisch und innovativ. Unsere Maschinen müssen ja haltbar sein, wenige Ausfälle haben und können nicht in tausenden Stückzahlen produziert werden.

Sie liefern ja auch an die Autoindustrie, die mitunter noch Verbrennungsmotoren mit Ihren Maschinen herstellt. Würden Sie sagen, Sie stecken da in einem moralischen Dilemma?

Ein Dilemma ist das für mich nicht, nein. Wir versuchen, in unserer Branche effiziente Maschinen zu bauen, die wirtschaftlich arbeiten, um unseren Kund:innen ein gutes Produkt zu liefern. Ob mehr Verbrennungsautos oder Elektroautos gekauft werden, liegt nicht in unserer Hand.

Was würden Sie tun, wenn es in Ihrer Hand läge?

Wenn es nach mir ginge, wären mit der Elektromobilität schon weiter und hätten jetzt eine Ladeinfrastruktur, die den Namen verdient. Dann würden wir als GST mehr Maschinen ausliefern, mit denen E-Motoren geschliffen werden und weniger Teile für die Verbrennungsmotoren. Aber wir sind ein kleines Rädchen. Und bevor wir uns dem Markt für Verbrenner verweigern und unwirtschaftlich werden, sind wir lieber Teil des Wandels.

Quelle: FACTORY https://factorynet.at/menschen/gst-geschaeftsfuehrer-hein-als-pionier-im-umweltschutz-muss-man-sich-dumm-vorkommen

Erstveröffentlichung: 05.06.2023

HTL Schüler aus OPAVA schnuppern Praxisluft bei GST

Schüler der HTL für Maschinenbau aus OPAVA – SŠPU Opava – úvodní stránka – absolvieren aktuell ihr Erasmus-Praktikum bei GST.
Nur die besten Schülerinnen und Schüler dürfen sich für ein Auslandspraktikum bewerben. Wenn das Motivationsschreiben überzeugt, bekommen Sie die Möglichkeit Ihr Plicht-Praktikum im Ausland zu absolvieren. Die Schüler sind im Rahmen des Erasmusprogramms in Wien untergebracht und pendeln mit dem Zug nach Sierndorf.

Nach zwei Wochen konnten die Schüler schon viele Bereiche im Unternehmen kennenlernen. GST bietet im Rahmen des Praktikums praktische Erfahrungen in den Abteilungen Produktion und mechanische Konstruktion. Gecoacht und begleitet werden Sie dabei von einer erfahrenen Konstrukteurin, Frau DI Vera Sucha, welche selbst täglich von Brünn nach Sierndorf an ihren Arbeitsplatz pendelt. Als Absolventin der technischen Universität CVUT Praha – Tschechische technische Universität Prag ist sie gleichzeitig ein Vorbild für die jungen Männer ein Studium im Bereich Maschinenbau anzustreben.

Erasmuspraktikum bei GST

In einem informellen Interview wurden die jungen Menschen gefragt, wie es ihnen bei GST gefällt:

„Die Tätigkeiten in der Mechanischen Konstruktion finden wir sehr interessant. Das 3D Programm läuft in deutscher Sprache. Dank Intuition und Erfahrung mit dem Programm, kann dennoch sehr schnell damit gearbeitet werden.“

Die beiden Trainees die aktuell in der Werkstatt arbeiten fühlen sich besonders wohl, weil sie mit gleichaltrigen ausgelernten Kollegen zusammenarbeiten können. Da die jungen Leute Englisch sprechen, gibt es auch keine sprachliche Barriere. Ist dennoch ein Fachbegriff unklar, helfen die neuen Medien sofort mit Übersetzungsprogrammen weiter. Viele Bereiche wie der „Gravierplatz für Maschinenschilder“, der „Spindelraum“ und der „Zusammenbau von Baugruppen“ werden in der Praxis vorgestellt und Tätigkeiten in diesen Bereichen gelehrt.

Erasmuspraktikum bei GST

Und was denken die jungen Trainees über ihren Aufenthalt in Österreich?

 „Wir sind Fans der ÖBB, diese ist immer pünktlich, toll ausgestattet und sauber“, der Weg von und zur Arbeit ist eher hektisch. „In Wien laufen die Leute ständig, egal ob am Weg zur U-Bahn oder sonst wo unterwegs, überall herrscht Trubel“. Die Freizeit genießen Sie und am Wochenende besuchten sie zum Beispiel das Technische Museum in Wien. Dieses fanden sie sehr interessant.

Aber es klappt nicht alles perfekt. „Die Kochstelle im Apartment machte immer Probleme, nun wurde sie ersetzt“ und „Das österreichische Bier schmeckt leider nicht so gut wie das Tschechische Bier“. 😉

Dennoch finden die vier jungen Leute den Aufenthalt in Österreich sehr spannend und loben das Berufspraktikum in höchsten Tönen. Auch ein Leben in Österreich kann sich der eine oder andere gut vorstellen. Wien als Wohnort wird es dann wohl nicht werden, aber die ländliche Umgebung wie hier in Sierndorf entspricht eher den Vorstellungen der jungen Herren.

Wir bedanken uns bei den Schülern für Ihr Interesse, Ihre Mitarbeit und den tollen Austausch!

Erasmuspraktikum bei GST

Schülerinnen der NMS Göllersdorf besuchten im Rahmen des „Girls‘ day“ die GST Grinder GmbH.

Einen Fokus auf technische Berufe und Unternehmen setzt die NMS-Göllersdorf mit Ihrem „Girls-day“. Schülerinnen der NM Schule Göllersdorf hatten die Möglichkeit verschiedene technische Unternehmen und Berufsbilder in der Praxis kennenzulernen. 13 interessierte Schülerinnen der 3. Klasse nutzten gemeinsam mit Ihrer Fachlehrerin Frau Sandra Schober das Angebot einer Firmenführung.

Es war ein spannender Austausch bei dem es nicht nur Fakten im Arbeitsalltag, sondern auch um Lebensmodelle im Generellen ging. Der Demografische Wandel- seit 2020 fällt Österreichs Geburtenbilanz negativ aus, lässt Unternehmen nach Fachkräften ringen. Gleichzeitig ist das Thema „Diversität“ in aller Munde ist. Frauen und Männer sind nicht gleichartig aber gleichwertig. Deshalb sind wir als technische Unternehmen dankbar, wenn Schulen einen Fokus auf einen intensiven Austausch und Information legen. Herzlichen Dank dafür an Frau FL Schober und Ihre Schülerinnen!

Girls' Day bei GST
Girls' Day bei GST
Girls' Day bei GST

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Besucher und Besucherinnen bei uns im Hause, welche im Rahmen der Korneuburger Bildungsmeile am 19. und 20. Oktober 2022 unser Unternehmen besichtigt haben.

Auch heuer durften wir im Rahmen der Bildungsmeile zahlreiche interessierte Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Ihren Lehrbeauftragten oder Eltern begrüßen. Bereits zum 9. Mal wurde diese Veranstaltung durchgeführt. GST ist von Beginn an dabei. Besonderer Fokus wird auf die Vorstellung der Lehrberufe „Metalltechniker – Modul: Maschinenbautechnik“ und „Konstrukteur/in – Modul: Maschinenbautechnik“ gelegt.

Als Ausbildungsbetrieb ist es uns ein großes Anliegen die Möglichkeiten einer Lehre bei GST vielen jungen interessierten Menschen vorstellen zu dürfen.

Der Schleifmaschinenhersteller GST Grinder aus Sierndorf feierte dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum und blickte auf seine Entwicklung zurück. Wir baten Günter Hacker, Geschäftsführer Technik und Vertrieb, der seit Beginn an Bord ist zum Gespräch über aktuelle Themen wie Lieferprobleme, Nachhaltigkeitsbestrebungen und Personalentwicklung.

1992 hat das Unternehmen GST damals unter dem Namen GST-Gesellschaft für Schleiftechnik GmbH mit Überholungen von Werkzeugmaschinen gestartet. Bald wurde die erste Neumaschine an die Volkswagen AG Deutschland verkauft. Seither werden in Sierndorf Rundschleifmaschinen für die flexible und individuelle Fertigung, aber auch für die Großserienfertigung hergestellt. Man blieb den Anfängen treu und auch Retooling bzw. Retrofit zählt zum Portfolio. Kunden sind größtenteils Automotive-Hersteller, die Maschinen für Verbrennungsmotoren, Getriebefertigung oder die E-Mobilität erwerben. Bei GST gibt man sich vor allem stolz auf die hohe Präzision und Flexibilität ihrer Fertigung. Vertriebspartner findet man in Deutschland, in der Tschechischen Republik, in Italien, Frankreich, China, Mexiko und seit neuestem auch in den USA. Momentan wird versucht in Italien und Frankreich verstärkt Fuß zu fassen, viele Firmen seien aber sehr restriktiv und gar nicht so einfach zu erreichen, was neue Lieferanten betrifft, so das Unternehmen.

Umgang mit Lieferproblemen

Seit Anfang des Krieges in der Ukraine gibt es in fast allen industriellen Bereichen Lieferproblematiken. GST Grinder legt daher momentan besonderen Wert darauf alle Präzisionsbaugruppen selbst herzustellen. Vor allem in letzter Zeit wurde es immer schwieriger die benötigten Teile rechtzeitig zu bekommen und generell vorauszuplanen. Das sei insgesamt auch nachhaltiger, so Günter Hacker.

Normalerweise erstreckt sich die Bauzeit einer Maschine über 8 bis 10 Monate, mittlerweile muss man von 12-14 Monaten ausgehen.

Günter Hacker, Geschäftsführer Technik und Vertrieb GST Grinder

Nachhaltigkeitsbemühungen

In den letzten Jahren wurde in den GST Maschinen vieles elektrifiziert, alle Bewegungen sind mittlerweile elektromechanisch. Unter anderem wird versucht die Hydraulik und Pneumatik möglichst aus der Maschine zu verbannen. Das ist nicht nur energiesparend, sondern auch kosteneffizient. Ebenso wurden zwei große Hallen mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet, wodurch der Tagesbedarf an Strom gänzlich selbst gedeckt werden kann. Seit Gründung der Firma wird eine Pelletsheizung verwendet und die Produktionshallten sind mit einer starken Dämmung versehen. Die MitarbeiterInnen können unter anderem gratis Ladestellen für ihre E-Autos nutzen.

Automatisierung der eigenen Maschinen

Auch bei GST Grinder arbeitet man an Konzepten um für den Kunden die Maschinen im Anlagenpaket günstiger anbieten zu können. Günter Hacker meint, eine in sich abgestimmte Anlage sei unterm Strich im Vergleich zu einer üblichen um bis zu 30% günstiger. Es entstehen insgesamt geringere Kosten und deutlich weniger Aufwand für den Kunden wenn Anlage, Finish-Station und Postprozess-Messstation automatisch und einheitlich gesteuert werden. Die Anlagen sollen in Zukunft komplett in der Schleifmaschine integriert geliefert werden können, alles von einem Lieferanten. Von vielen unterschiedlichen Produzenten Einzelteile zu beschaffen sei auch für Kunden wesentlich energieaufwendiger und CO2-intensiver.

Firmeninterne Ausbildung birgt Potenzial

GST Grinder bildet Lehrlinge in Metalltechnik und der Konstruktion von Maschinenbauteilen aus. Letztere Ausbildung wurde erst dieses Jahr neu gestartet. Laut Eigenaussage sind bereits 60% des Produktionspersonals Mitarbeiter die im Unternehmen gelernt haben. In den technischen Büros sind circa 80 Prozent der jungen MitarbeiterInnen HTL Absolventen die direkt nach der Schule in den Betrieb kommen und dann circa zwei bis drei Jahre ausgebildet werden. Junge MitarbeiterInnen würden die Firma sehr positiv beeinflussen, so das Unternehmen. Sie würden vor allem neue Ideen einbringen und andere Herangehensweisen aufzeigen.

Das Wichtigste im Unternehmen ist und bleibt die Einsatzbereitschaft und Innovationskraft der MitarbeiterInnen.

Günter Hacker, Geschäftsführer Technik und Vertrieb GST Grinder

In der mechanischen Konstruktion arbeiten insgesamt zehn MitarbeiterInnen, drei davon sind weiblich. GST Grinder betont, dass beim Besetzen neuer Stellen die Qualifikation und Ausbildung wichtig sei, nicht das Geschlecht. Leider gab es bisher nur wenige Bewerbungen von Frauen, obwohl dies definitiv einen Mehrwehrt für das Unternehmen bringen würde, so Hacker.

Quelle: FACTORY – https://factorynet.at/fertigung/firmenportrait-gst-grinder-flexible-rundschleifmaschinen-seit-30-jahren/

Erstveröffentlichung: 04.10.2022

Wie geht es den heimischen Maschinenbauern? Wer sind die Gewinner, wer hat mit ei­nem Umsatzrückgang zu kämpfen? Im Gesamten betrachtet, hat sich die Branche nach dem ersten Jahr der Pandemie zunächst erholt. Doch Euphorie will sich angesichts der weltweit angespannten Lage nicht einstellen.

Top 50 im Maschinenbau

Das vielbeklagte Krisenjahr 2020 ist Vergangenheit, doch ist damit auch die Krise über­wunden? Von den 50 gerank­ten Unternehmen verzeichneten immerhin 27 ein Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr – bei 20 von ihnen sogar ein zweistelliges. Dennoch geben sich die Maschinenbauer nur vorsichtig optimistisch. Materialeng­pässe und gestörte Lieferketten sind nach wie vor Thema und sorgen für Unsicherheit in der Branche. Dazu gesellen sich nun hohe Energie-und Materialkosten sowie die Sorge vor einem Gaslieferstopp. Aus aktuellen Zahlen einer Blitzumfrage des Verbandes Deutscher Maschinenbau sehen Maschinen­bauer ihre Lieferketten derzeit merklich oder gravierend beeinträchtigt.

,,Der Krieg in der Ukraine, Lockdowns in China, Staus in zen­tralen Umschlagplätzen mit deutlich ver­längerten Abfertigungszeiten von Containern und Personalmangel bei der Auslieferung sowie in der eigenen Produktion – die Liste der negativen Einflussfaktoren auf die Ver­sorgungssituation ist lang“, erläutert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Mit einer Entschärfung der Lage innerhalb der nächs­ten drei Monate rechnet laut der Umfrage unter 520 VDMA-Mitgliedsunternehmen kaum noch jemand. Bei Elektronikkompo­nenten sind die Engpässe besonders hart­näckig. Auch die Fachkräfteengpässe haben sich in den vergangenen Monaten zugespitzt. 60 Prozent der Unternehmen sehen die Demografie und den Fachkräftemangel als großes Risiko an, heißt es von Seiten des VDMA.

Die größten Zehn

Unter den ersten fünf Maschinenbauern gab es ein paar pikante Änderungen, wenn auch die Spitze gleichblieb. Spritzgießma­schinenhersteller Engel bleibt die unange­fochtene Nummer eins und verzeichnet unter den größten 19 Firmen das kräftigste Umsatzplus. Wittmann Battenfeld, ebenfalls Produzent von Spritzgießmaschinen, kann den zweiten Platz verteidigen. An die dritte Stelle reiht sich diesmal Starlinger & Co und verdrängt somit TRUMPF auf den vierten Platz. Aus den „Top 5″ ausgeschieden und auf den 12 Platz abgerutscht ist Werkzeug­maschinenhersteller EMCO, was dem Ge­burtstagskuchen zum 75-jährigen Bestehen wohl einen bitteren Nachgeschmack verleiht. Dafür freut sich Recyclingmaschinenspe­zialist EREMA dieses Jahr über den fünften Platz. Bitter ist auch das Minus bei der Firma Rosendahl Nextrom, die Maschinen für die Kabel-und Drahtindustrie sowie seit Jänner 2010 auch für die Batterieindustrie sowie Glasfaserindustrie herstellt. Vom 19. Rang im letzten Jahr sprang die Maschinen­fabrik Liezen nunmehr auf den 6. Rang. Die EV Group schaffte vom ehemals 12. Platz den Einzug in die Top Ten genauso wie die FILL Gesellschaft m.b.H., die zuletzt den 11. Platz besetzte. STIWA Automation reiht sich vom ehemals 7. auf den zehnten Rang ein und vervollständigt damit die Liste der großen Zehn. Mit einem besonders hohen Umsatzplus wartet unsere diesjährige Num­mer 20 – die Alpine Metal Tech Gmbh – auf.

Quelle: FACTORY (Printausgabe) Nr. 7-8/Juli-August 2022 (Ö. Post AG MZ 17Z041186M, WEKA Industrie Medien GmbH, Dresdner Straße 43, 1200 Wien)

Lesen sie hier den Online-Artikel

https://factorynet.at/branche/die-top-50-im-maschinenbau/

Im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums wurde mit den Mitarbeitern und deren Familien auf die Entwicklung zurück geblickt und dabei gemeinsam gefeiert. Die Veranstaltung wurde in der Produktionshalle des Unternehmens abgehalten. Neben den Geschäftsführern Franz Hein und Günter Hacker kam auch der Sierndorfer Bürgermeister Ernst Kreuzinger zu Wort.

Im Namen der Belegschaft gab Herr Leopold Fröhlich einen Rückblick über die Entwicklung seines langjährigen Arbeitgebers aus seiner persönlichen Perspektive ab. Die Vertretung in Deutschland Fa. Balles bot via Telefonbotschaft einen Überblick über die Entwicklung des Unternehmens. Die Firma Balles ist bereits in 2. Generation für GST tätig. Deutschland ist auch noch heute, der wichtigste Exportmarkt für das Sierndorfer Unternehmen.

Auch die Wirtschaftskammer NÖ stellte sich anlässlich des Jubiläums als Gratulant ein. Durch Herrn Vizepräsident Dr. Moser wurde eine Ehrung für die 30-jährige erfolgreiche Geschäftstätigkeit als Firma und Arbeitgeber überreicht.

Nach einem gemütlichen Mittagessen ging die Feier ab 13.00 in einen Tag der offenen Tür über, zu dem alle Freunde und Interessenten der Firma herzlich willkommen waren. Besonders viele junge Menschen nutzten diesen, um einen Blick hinter die Kulissen zu machen. GST bildet im Unternehmen die Lehrberufe „Metalltechniker“ und „Konstruktion“ aus. Dementsprechend ist das Unternehmen für Lehrstellensuchende ein attraktiver Arbeitgeber.


Aber nicht nur Menschen aus der Umgebung, sondern auch Vertriebspartner aus anderen Ländern nutzten die Gelegenheit mit GST zu feiern. Langjährige Lieferanten gehören ebenfalls zu den Freunden des Unternehmens. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Feier von vielen Seiten zum entspannten Austausch genutzt wurde.

Fact sheet

1992 hat das Unternehmen GST damals unter dem Namen GST-Gesellschaft für Schleiftechnik GmbH mit Überholungen von Werkzeugmaschinen gestartet. Bald wurde die erste Neumaschine an die Volkswagen AG Deutschland verkauft und damit der wirtschaftliche Erfolg gesichert.
Das technische know-how war von Beginn der Firmengründung da. Entwickelte sich die Firma doch aus der Not heraus, weil der einstmalige Arbeitgeber der Firmengründer die „Heid-AG“ in Stockerau quittierte und somit den Bereich Schleiftechnik, bzw. auch den Bereich der Drehmaschinen aufgaben.
Heute firmiert das Unternehmen unter dem Namen GST Grinder GmbH international. Am Standort in Sierndorf sind ca. 100 Mitarbeiter beschäftigt, Kunden gibt es primär in Deutschland, dennoch werden die hochwertigen Maschinen bis nach China und Mexiko verkauft.